| "Charybdis und Skylla" ist
wenn nicht im Titel, zumindest in Bild und Ton sehr abstrakt. Zwei
Geschwindigkeiten, zwei Richtungen stehen sich gegenüber: eine
Seite langsam und horizontal, die andere schnell und vertikal. Charybdis
und Skylla bedrohen die Schiffe (die Zuschauer), die durch die Straße
von Messina fahren wollen. Der Ton lockt angenehm, reich und verleitet
zum Verweilen. In dieser Installation stehen die Eindrücke von "rasend
viel erleben" zu "verschwindend wenig passiert" im
permanenten Wechsel. Will man sie ganz erfassen, muß sich das
Auge (und das Ohr) sowohl auf das Langsame wie auf das Schnelle immer
wieder neu einstellen. |