Die
Installation le jeu de Paume besteht aus 1 Player und 1 Umschalter,
der das Bild den vier Monitoren nach einem Programm zuteilt. Drei dieser
Monltore sind in unterschiedlichen Höhen an den Wänden befestigt,
der vierte steht In Brusthöhe auf einem Sockel, in dem sich Player
und Umschalter befinden. Die Wahrnehmung des Zuschauers wird auf drei
verschiedenen Ebene angesprochen Die reine räumliche Erfahrung:
ein weißer, leerer Raum mit vier Monitoren,die solange das Band
nicht läuft, auf Bilder zu warten scheinen. In einen räumlichen
Zusammenhang gebracht, verstärken Monitore' und Raum sowohl gegenseitig
ihre Präsenz als auch das Gefühl des Zuschauers für
den Ort.
Die akustische Erfahrung: während das Band läuft,
füllt sich der Raum mit Tönen; das Atmen der handelden Person,
der Schlag des Balls an die Wände. Die Geräusche scheinen
sich lokalisieren zu lassen, verweisen auf einem möglichen Ort
der Handlung, verleiten den Zuschauer dazu, sich umzudrehen, bezeichnen
eine Imaginäre Aktion, die er zu "fassen" versucht.
Die visuelle Erfahrung: der Zuschauer will den für seine Ohren
Immer anwesenden Ton mit dem fliehenden Bild in Einklang bringen. Aber
der Monitor, als Ort der Erscheinung, faßt die Handlung nur für
den Moment, in dem sie In seinem Rahmen abläuft. Eine "unfaßbare"
Präsenz
verdichtet sich Im Raum, verdichtet den Raum, umzingelt den Betrachter.
Das von allen Seiten wahrgenommene Atmen wird sein eigenes, er geht
im Raum auf; er ist der Ballspieler, der den Ball in den Raum wirft. |