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Schreibquartett
1984  
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Das Schreibquartett ist für eine Video-Ausstellung in einem Düsseldorfer Verwaltungsgebäude entstanden. Es besteht aus drei Schreibtischen mit jeweils einem Monitor und einem Ständersockel mit einem weiterem Monitor, den ersten  gegenüber. Die drei Schreibtischmonitore zeigen die Tastaturen von Schreibmaschinen, gegenüber diktiert der hin- und herschreitende Chef. Hände beginnen zu tippen, dem Diktat folgend und simultan. Alle Elemente, Schreibtische, Monitore als Möbelstücke, sowie Menschen in ihrer Aktion, ausschnittweise auf dem Bildschirm, bilden ein Agglomerat wie im alltäglichen Büroleben. Im Laufe des Diktats fangen zuerst auf dem ersten Monitor, dann auf dem zweiten und schließlich auch beim dritten Rhythmusstörungen an. Der Duktus des Schreibens beginnt sich zu verselbstständigen; und aus dem, was eben noch ein ganz normales Diktat war, entwickelt sich ein Musikstück. Die Hände tippen nicht mehr zusammen, aber miteinander. Der Chef geht darauf ein, spielt mit.

 

▸▸ in Katalog Kunst und Technologie, Bundesministerium für Kunst und Technologie, Bonn 1986

 
 

 

 
Stadtwerke Düsseldorf 1984
 
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4 monitors